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CoviD-19 hat die Transplantation in Deutschland kaum beeinträchtigt

Die gute medizinische Versorgung in Deutschland hat dazu beigetragen, dass transplantationsmedizinische Eingriffe ohne Beeinträchtigungen durchgeführt werden konnten. Es kam zu keiner nennenswerten Abnahme der Transplantationszahlen.

Mittlerweile weiß man auch, dass Patienten mit Immunsuppression nicht automatisch ein höheres Risiko bei einer CoviD-19-Erkrankung haben. Vom 15. - 17. Oktober fand in Köln die 29. Tagung der Deutschen Transplantationsgesellschaft (DTG) in Köln statt.

Es konnte auch ein erfreulicher geringer Anstieg der Organspende- und Transplantationszahlen vermeldet werden, eine Trendwende ist jedoch nicht in Sicht. Für eine deutliche Verbesserung der Situation in Deutschland ist eine öffentliche Diskussion auch über die Verwendung von Organen von sogenannten DCD - Spendern (das sind Organspender nach Herztod) erforderlich. 

„Angesichts der Tatsache, dass die Situation in Deutschland für Patientinnen und Patienten, die auf ein Organ warten, unverändert schlecht ist, benötigen wir eine ergebnisoffene Diskussion zu dieser Möglichkeit, die bereits in vielen Ländern erfolgreich eingesetzt wird“, so Prof. Strassburg (Präsident der DTG).

Die Deutsche Transplantationsgesellschaft hat mehrere Presseerklärungen veröffentlicht.

Hier geht`s zur Presseerklärung zu CoviD-19 ➜

Weitere Presseerklärungen wurden zu Lage der Organspende ➜ und zur Lebendspende ➜ in Deutschland veröffentlicht.